Festgeld-Vergleich: Guide zum besten Festgeldkonto 2024

In diesem Guide zeigen wir dir, wie du das beste Festgeldkonto für dein Geld findest und welche wichtigen Fragen und Faktoren du berücksichtigen solltest. Lass uns starten!

Was ist ein Festgeldkonto?

Ein Festgeldkonto ist ein Bankprodukt, bei dem ein fester Geldbetrag über einen vereinbarten Zeitraum zu einem festen Zinssatz angelegt wird. Während dieser Laufzeit kann auf das Geld nicht zugegriffen werden.

Ein Festgeldkonto ist im Grunde genommen eine Art Sparbuch, aber mit ein paar Unterschieden. Du legst dein Geld für eine bestimmte Zeit an und bekommst dafür Zinsen.

Das Besondere dabei: Der Zinssatz ist fest.

Das bedeutet, du weißt genau, wie viel du am Ende der Laufzeit bekommst. Aber es gibt auch einen Haken: Während der Laufzeit kannst du nicht an dein Geld ran. Das ist anders als beim normalen Sparbuch oder Tagesgeldkonto.

Es eignet sich also besonders, wenn du sicher weißt, dass du das Geld eine Weile nicht brauchst und es sicher und mit festen Zinsen anlegen möchtest. Es ist eine gute Möglichkeit, dein Geld wachsen zu lassen, ohne Risiken einzugehen.

Warum sollte man ein Festgeldkonto eröffnen?

Ein Festgeldkonto zu eröffnen, kann aus verschiedenen Gründen eine kluge Entscheidung sein. Erstens bietet es dir eine sichere Anlageoption. Im Gegensatz zu riskanteren Investitionen, wie Aktien oder Fonds, ist dein Geld auf einem Festgeldkonto sicher angelegt. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass du plötzlich Geld verlierst, wenn der Markt mal nicht so läuft.

Zweitens bekommst du einen festen Zinssatz. Das bedeutet, du weißt von Anfang an, wie viel Rendite du am Ende der Laufzeit erhältst. Bei anderen Anlageformen kann die Rendite schwanken, beim Festgeld ist sie garantiert.

Drittens hilft es dir, diszipliniert zu sparen. Weil du während der Laufzeit nicht an das Geld herankommst, vermeidest du den Drang, es für spontane Ausgaben zu nutzen. Das ist besonders nützlich, wenn du dazu neigst, dein Erspartes schnell auszugeben.

Kurz gesagt: Ein Festgeldkonto ist eine sichere, renditestarke und disziplinierende Möglichkeit, Geld anzulegen. Wenn du nach einer unkomplizierten und risikoarmen Anlage suchst, ist es definitiv eine Überlegung wert.

Was sind die Vor- und Nachteile eines Festgeldkontos?

Ein Festgeldkonto ist eine Form der Geldanlage, bei der du dein Geld für eine festgelegte Zeit anlegst. Aber wie bei allem gibt es sowohl Vor- als auch Nachteile. Lass uns diese genauer anschauen:

VorteileNachteile
Fester Zinssatz: Du weißt genau, wie viel Rendite du am Ende der Laufzeit bekommst.Kein Zugriff: Während der Laufzeit kannst du nicht an dein Geld ran.
Sicherheit: Dein Geld ist oft durch die Einlagensicherung geschützt.Bindung: Du bist an eine festgelegte Laufzeit gebunden und kannst nicht flexibel über dein Geld verfügen.
Diszipliniertes Sparen: Da du nicht ständig an das Geld kommst, sparst du konsequenter.Möglicherweise verpasste Chancen: Wenn die Zinsen steigen, profitierst du nicht davon, da dein Zinssatz fest ist.

Ein Festgeldkonto kann eine gute Wahl sein, wenn du eine sichere Anlage mit garantierter Rendite suchst. Aber es ist wichtig, die Nachteile zu kennen und zu überlegen, ob es zu deinen finanziellen Zielen passt.

Apropos: Hier sind 8 schlagkräftige Argumente, die für ein Festgeldkonto sprechen.

Ist Festgeld eine sichere Geldanlage?

Festgeld zählt zu den sichersten Geldanlagen, die du wählen kannst. Hier wird dein Geld für einen festgelegten Zeitraum zu einem garantierten Zinssatz angelegt. Das Tolle daran ist, dass du genau weißt, wie viel Zinsen du am Ende bekommst. Es gibt keine Überraschungen, wie bei riskanteren Anlagen.

Allerdings ist die Rendite oft niedriger im Vergleich zu anderen Anlageformen. Das bedeutet, wenn du nach höheren Gewinnen suchst, könnte Festgeld vielleicht nicht die erste Wahl sein. 

Hier ist ein Beitrag zur Sicherheit beim Klarna-Festgeld.

Auf welche Faktoren sollte ich bei einem Festgeldkonto achten?

Auf der Suche nach dem besten Feldgeldkonto gibt es ein paar Sachen, auf die du achten solltest. Folgende 7 Faktoren solltest du prüfen: 

  1. Zinssatz: Das ist wahrscheinlich der wichtigste Faktor. Ein höherer Zinssatz bedeutet mehr Rendite für dich. Vergleiche die Angebote verschiedener Banken, um den besten Zinssatz zu finden.

  2. Laufzeit: Festgeldkonten haben unterschiedliche Laufzeiten, von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren. Überlege dir, wie lange du ohne das Geld auskommen kannst, bevor du dich für eine Laufzeit entscheidest.

  3. Einlagensicherung: Stelle sicher, dass deine Bank eine Einlagensicherung hat. Das bedeutet, dass dein Geld bis zu einem bestimmten Betrag geschützt ist, falls die Bank pleite geht.

  4. Mindestanlagebetrag: Einige Banken verlangen einen Mindestbetrag, um ein Festgeldkonto zu eröffnen. Prüfe, ob du diesen Betrag erfüllen kannst.

  5. Kündigungsbedingungen: Manchmal gibt es Situationen, in denen du vielleicht doch vorzeitig auf dein Geld zugreifen möchtest. Schau dir die Kündigungsbedingungen an und ob es Strafen für eine vorzeitige Kündigung gibt.

  6. Zinszahlungsintervall: Einige Banken zahlen die Zinsen jährlich, andere halbjährlich oder sogar monatlich. Es gibt auch Anbieter, die Geld und Zinsen erst am Ende der Laufzeit auszahlen und bei denen somit der Zinseszinseffekt beim Festgeldkonto wirken kann. 

  7. Bankenreputation: Es ist immer gut, bei einer vertrauenswürdigen Bank zu sein. Recherchiere ein wenig über die Bank, bevor du dich entscheidest.

Wenn du diese Faktoren berücksichtigst, kannst du ein Festgeldkonto finden, das perfekt zu deinen Bedürfnissen und Zielen passt. Es lohnt sich, ein wenig Zeit in die Recherche zu investieren, um die beste Entscheidung zu treffen.

Besten Festgeldkonto in 2024: Unsere Favoriten!

Bei der Fülle an Festgeldkonten, die es auf dem Festgeldmarkt gibt, ist es gar nicht einfach das beste Konto für seine persönlichen Bedürfnisse zu finden. Wir haben für dich eine Vorauswahl an wirklich guten Festgeldkonten getroffen.

Im Folgenden findest du unsere aktuellen TOP 2 Festgeldkonto-Empfehlungen:

+++ TOP 2 Festgeldkonto Empfehlungen +++

>>> Die sichere und angesagte schwedische Alternative mit Best-Zins
– Zinssatz: bis 3,8% Zinsen p.a. (jährliche Verzinsung)
Anlagezeitraum: 6 Monate – 4 Jahre
– Gebühren: kostenlos

>>> Österreichische Bank mit Top-Zins für kurze Laufzeit
– Zinssatz: bis 3,7% Zinsen p.a. (Zinsen am Laufzeitende)
– Anlagezeitraum: 3 Monate – 3 Jahre 
– Gebühren: kostenlos

Festgeldkonten bei unterschiedlichen Anbietern

Wir haben unterschiedliche Anbieter hinsichtlich ihrer Festgeldkonten analysiert und eine Beitrags-Serie hierzu geschrieben. Folgende Beiträge sind hierbei entstanden:

Kann man mehrere Festgeldkonten bei einer Bank führen?

Es ist grundsätzlich möglich mehrere Festgeldkonten bei einer Bank führen. Es gibt keine Regel, die besagt, dass du nur ein einziges Festgeldkonto bei einer bestimmten Bank haben darfst.

Viele Menschen entscheiden sich sogar dafür, mehrere Konten zu eröffnen, um verschiedene Laufzeiten und Zinssätze zu nutzen. Es kann strategisch sinnvoll sein, das Geld auf verschiedene Konten aufzuteilen, je nach finanziellen Zielen und Bedürfnissen.

Gibt es die Möglichkeit ein Festgeldkonto ohne Girokonto zu führen?

Es ist durchaus möglich, ein Festgeldkonto ohne Girokonto zu führen. Einige Banken bieten Festgeldkonten an, die unabhängig von einem Girokonto eröffnet werden können. Das bedeutet, dass du nicht gezwungen bist, ein Girokonto bei derselben Bank zu haben, um ein Festgeldkonto zu eröffnen.

Allerdings kann es sein, dass einige Banken ein verknüpftes Girokonto für Transaktionen oder zur Identifikation bevorzugen. Es ist also ratsam, sich vorab bei der jeweiligen Bank über die genauen Bedingungen zu informieren.

Gibt es Festgeldkonten für Kinder?

Es gibt Festgeldkonten speziell für Kinder. Diese Festgeldkonten geben Eltern oder Großeltern die Möglichkeit zu , Geld für ihre Kinder oder Enkelkinder sicher und mit festen Zinsen anzulegen. 

Ein Festgeldkonto für Kinder funktioniert im Grunde genauso wie ein normales Festgeldkonto, nur dass es auf den Namen des Kindes läuft. Die Erziehungsberechtigten verwalten das Konto, bis das Kind volljährig wird. Es ist eine gute Möglichkeit, frühzeitig ein kleines Vermögen für das Kind aufzubauen, sei es für die Ausbildung, den Führerschein oder andere wichtige Lebensereignisse. 

In der folgenden Beitrags-Serie haben wir untersucht, ob einzelnen Anbieter ein Festgeldkonto für Kinder anbieten:

Kann man ein Festgeldkonto als Gemeinschaftskonto führen?

Grundsätzlich kannst du ein Festgeldkonto auch als Gemeinschaftskonto führen. Es gibt allerdings nur wenige Banken, die diese Option anbieten.

Ein solches Gemeinschaftskonto kann beispielsweise von Ehepartnern, Lebenspartnern oder Geschäftspartnern geführt werden. Dabei gibt es unterschiedliche Modelle der Verfügungsberechtigung: Entweder alle Kontoinhaber müssen gemeinsam über das Geld verfügen (Und-Konto) oder jeder Kontoinhaber kann einzeln darüber verfügen (Oder-Konto). 

Tipp: In diesem Beitrag findest du heraus, wo du ein Festgeldkonto als Gemeinschaftskonto führen kannst.

Wir haben zu verschiedenen Anbietern Beiträge geschrieben, in denen wir dir zeigen, ob du hier ein Festgeldkonto als Gemeinschaftskonto eröffnen kannst und wenn ja, zu welchen Konditionen:

Gibt es Festgeldkonten ohne Quellensteuer?

Es gibt Festgeldkonten ohne Quellensteuer. Wir haben einen Beitrag dazu geschrieben und zeigen dir hier, wie du Festgeldkonten ohne Quellensteuer findest.

Die Quellensteuer ist eine Form der Kapitalertragsteuer, die direkt an der Quelle, also bei der Bank, einbehalten und an das Finanzamt abgeführt wird. In einigen Ländern oder bei bestimmten Banken kann es Angebote geben, bei denen keine Quellensteuer auf die Zinserträge erhoben wird.

Das klingt zunächst verlockend, doch Vorsicht: Das bedeutet nicht automatisch, dass du keine Steuern auf diese Erträge zahlen musst. In deinem Heimatland könnten trotzdem Steuerpflichten entstehen.

Kann man Geld vom Festgeldkonto abheben?

Wenn du dein Geld auf einem Festgeldkonto anlegst, machst du das für eine festgelegte Laufzeit. Während dieser Zeit ist es eigentlich nicht vorgesehen, dass du dein Geld abhebst. Es ist sozusagen „eingeschlossen“.

Manchmal bieten Banken trotzdem die Möglichkeit, vorzeitig Geld abzuheben. Das kann allerdings Konsequenzen haben, wie zum Beispiel den Verlust von Zinsen oder Gebühren. Wenn du also denkst, dass du das Geld vielleicht vorzeitig brauchst, solltest du das unbedingt vorher mit deiner Bank klären. Es ist immer besser, sicher zu sein und nicht überrascht zu werden.

Kann man Geld auf ein Festgeldkonto einzahlen?

Bei einem Festgeldkonto legst du zu Beginn einen bestimmten Betrag an, und dieser bleibt dann für die vereinbarte Laufzeit fest. Das bedeutet, dass du während dieser Zeit normalerweise kein zusätzliches Geld auf das Konto einzahlen und den Anlagebetrag deines Festgeldkontos erhöhen kannst. Ebenso gibt es keine Möglichkeit einen Festgeld-Sparplan einzurichten. Es ist anders als bei einem Spar- oder Tagesgeldkonto, wo du flexibel Geld einzahlen oder abheben kannst.

Wenn du also planst, regelmäßig Geld zu sparen oder unerwartete Einnahmen hast, die du anlegen möchtest, ist ein Festgeldkonto vielleicht nicht die beste Option. Es eignet sich eher für Geld, das du für eine Weile beiseite legen möchtest, ohne weitere Einzahlungen oder Abhebungen.

Wann werden die Zinsen beim Festgeld ausgezahlt?

Bei Festgeldkonten hängt der Zeitpunkt der Zinsauszahlung oft von der Laufzeit deiner Anlage und den Vereinbarungen mit der Bank ab. Normalerweise werden die Zinsen am Ende der Laufzeit ausgezahlt. Das heißt, wenn dein Festgeldkonto eine Laufzeit von zum Beispiel einem Jahr hat, bekommst du die Zinsen am Ende dieses Jahres.

Manche Banken bieten aber auch die Möglichkeit, die Zinsen jährlich zu erhalten, besonders bei längeren Laufzeiten. Eine monatliche Zinszahlung gibt es derzeit bei Festgeld nicht. 

Wie lange und wie viel Geld sollte auf einem Festgeldkonto anlegen?

Wie lange und wie viel Geld du auf einem Festgeldkonto anlegen solltest, hängt von deinen Zielen und deiner finanziellen Situation ab.

Wenn du einen bestimmten Betrag hast, den du nicht sofort brauchst, kann es sinnvoll sein, ihn für eine längere Zeit anzulegen, um höhere Zinsen zu bekommen. Aber wenn du denkst, dass du das Geld in absehbarer Zeit brauchen könntest, dann wähle eine kürzere Laufzeit.

Was den Betrag angeht: Es ist eine gute Idee nur so viel Geld anzulegen, wie du ohne Probleme entbehren kannst. Es ist immer gut, auch etwas flüssiges Geld griffbereit zu haben, falls unerwartete Ausgaben auftauchen.

Werden Zinsen vom Festgeld versteuert?

In Deutschland werden Zinsen vom Festgeld versteuert. Die Zinserträge aus Festgeldanlagen gelten als Kapitalerträge und unterliegen der Abgeltungssteuer, die aktuell 25 % beträgt. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer.

Allerdings gibt es in Deutschland einen Sparer-Pauschbetrag. Für Alleinstehende liegt dieser bei 1.000 Euro und für Verheiratete bei 2.000 Euro pro Jahr. Bis zu diesen Beträgen bleiben Zinserträge steuerfrei. Wenn deine Zinserträge diesen Betrag nicht überschreiten, fallen keine Steuern an.

Hinweis: Im unwahrscheinlichen Fall von Negativzinsen müssen keine Steuern gezahlt werden.

Kann ich ein Festgeldkonto vorzeitig kündigen?

Grundsätzlich ist ein Festgeldkonto dafür gedacht, dass du dein Geld für eine festgelegte Zeit anlegst. Aber das Leben ist manchmal unvorhersehbar. Wenn du also in eine Situation kommst, in der du das Geld früher brauchst, fragst du dich bestimmt: Kann ich das Konto vorzeitig kündigen?

Die schnelle Antwort: Ja, oft ist das möglich.

Aber Vorsicht: Es kann sein, dass du dann nicht die vollen Zinsen bekommst oder sogar Gebühren zahlen musst. Jede Bank hat da ihre eigenen Regeln. Wenn du also denkst, dass eine vorzeitige Kündigung nötig sein könnte, prüfe das unbedingt vorher im Vertrag oder sprich direkt mit deiner Bank. 

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