Festgeldkonto ohne Quellensteuer: Beste 5+ Banken im Vergleich (2024)

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Ein Festgeldkonto ohne Quellensteuer ist eine ideale Lösung für die Anleger, die sich nicht mehr über den Quellensteuerabzug bei ihrem Festgeld ärgern wollen. Denn eine vollständige Rückerstattung von bereits gezahlter Quellensteuer ist nicht immer gesichert.

Ein Festgeldkonto ohne Quellensteuer bieten alle Festgeldkonten aus Deutschland und aus anderen von der Quellensteuer befreiten Länder wie z. B. Großbritannien, Irland oder Estland an.

In diesem Beitrag vergleichen wir die besten kostenlosen Festgeldkonten ohne Quellensteuer. Unser Vergleich hilft dir dabei, das beste Konto für dich zu finden, ohne irgendwelche Quellensteuern zu zahlen. Darüber hinaus klären wir noch weitere wichtige Fragen zu dem Thema.

Festgeldkonto ohne Quellensteuer: Kostenlose Konten im Vergleich

Damit du auf dem nicht ganz übersichtlichen Festgeldmarkt das beste Festgeldkonto ohne Quellensteuer für dich findest, gibt es zwei simple aber effektive Optionen.

Option 1:
Wähle bei unserem Festgeldvergleich unter „Einlagensicherung“ -> „Deutsche Einlagensicherung“ aus. Auf diese Weise werden dir die besten Festgeldkonten ohne Quellensteuer aus Deutschland angezeigt. Die Festgeldkonten werden nach ihrem Zinssatz sortiert.

Option 2:
Alternativ kannst du den Festgeldvergleich auch unverändert lassen und ein Festgeldkonto aus einen der folgenden Länder ohne Quellensteuerabzug wählen: Deutschland, Großbritannien, Irland, Estland oder Liechtenstein. Auf diese Weise wählst du automatisch ein Festgeldkonto ohne Quellensteuer.

Warum ist ein Festgeldkonto ohne Quellensteuer sinnvoll?

Ein Festgeldkonto ohne Quellensteuer kann aus mehreren Gründen besonders sinnvoll sein:

  • Maximierung der Rendite: Ohne den Abzug der Quellensteuer bleibt dir mehr von deinen Zinserträgen. Das bedeutet, du kannst eine höhere Rendite auf deine Anlage erzielen.

  • Einfachere Steuererklärung: Wenn keine Quellensteuer abgezogen wird, kann das die Komplexität deiner Steuererklärung reduzieren. Das spart Zeit und möglicherweise auch Geld.

  • Flexibilität: Einige Länder mit Festgeldkonten ohne Quellensteuer bieten auch flexible Bedingungen, was die Laufzeit und Konditionen angeht. Das kann dir mehr Kontrolle über deine Anlagen geben.

  • Diversifikation: Die Anlage in einem Land ohne Quellensteuer kann eine gute Möglichkeit sein, dein Portfolio zu diversifizieren und das Risiko zu streuen.

Was ist die Quellensteuer?

Die Quellensteuer ist eine Form der Steuererhebung, die direkt an der Quelle des Einkommens abgezogen wird. Sie betrifft verschiedene Einkommensarten und kann daher für Anleger relevant sein. 

Hier sind einige wichtige Punkte, die du über die Quellensteuer wissen solltest:

  • Abzug an der Quelle: Die Quellensteuer wird direkt dort abgezogen, wo das Einkommen entsteht. Das bedeutet, dass du sie nicht erst bei der Steuererklärung bezahlst, sondern sie direkt von deinen Einnahmen abgezogen wird.
  • Verschiedene Einkommensarten: Sie kann auf Zinsen, Dividenden, Lizenzgebühren und andere Einkommensarten anfallen. Das macht sie besonders für Anleger relevant, die Einkommen aus verschiedenen Quellen beziehen.
  • International: Viele Länder erheben Quellensteuer auf Einkommen, das an ausländische Anleger gezahlt wird. Das kann für dich relevant sein, wenn du in ausländische Aktien oder Anleihen investierst.
  • Freibeträge und Doppelbesteuerungsabkommen: Es gibt oft Freibeträge und Doppelbesteuerungsabkommen, die verhindern sollen, dass das gleiche Einkommen in zwei Ländern besteuert wird. Diese Regelungen können helfen, die Belastung durch die Quellensteuer zu reduzieren.

Die Quellensteuer kann also je nach Anlageform und Land variieren, und es ist wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, wie sie dein Investment beeinflussen kann. Ein Festgeldkonto ohne Quellensteuer zu finden, kann daher ein wichtiger Schritt sein, um die Rendite deiner Anlagen zu maximieren.

Festgeldkonto ohne Quellensteuer - Wie hoch ist der Quellensteuersatz?

Die Quellensteuersätze auf Zinserträge von Festgeldkonten variieren weltweit erheblich. Hier ist eine Liste der Quellensteuersätze einiger Länder (Stand Januar 2024).

Tabelle: Quellensteuersätze auf Zinserträge von Festgeldkonten
Land Quellensteuersatz
Deutschland 25%
Österreich 27,5%
Schweiz 35%
Luxemburg 20%
Niederlande 15%
USA Bis zu 30%
Frankreich 30%
Spanien 19%
Italien 26%

Diese Sätze können sich jedoch aufgrund gesetzlicher Änderungen oder steuerlicher Vereinbarungen zwischen Ländern ändern. Doppelbesteuerungsabkommen können ebenfalls eine Rolle spielen, sodass Anleger möglicherweise einen Teil oder die gesamte Quellensteuer zurückfordern können.

Wie kann ich die Quellensteuer vermeiden?

Die Quellensteuer kann durch die Nutzung von Doppelbesteuerungsabkommen, die Anlage in Ländern ohne Quellensteuer oder die Wahl bestimmter Anlageformen vermieden oder reduziert werden.

Hier sind weitere Informationen zu den verschiedenen Strategien:

  • Doppelbesteuerungsabkommen nutzen: Viele Länder haben Abkommen, die verhindern sollen, dass Einkommen doppelt besteuert wird. Prüfe, ob solche Abkommen existieren und wie du sie nutzen kannst.
  • Anlage in Ländern ohne Quellensteuer: Einige Länder erheben keine Quellensteuer (siehe oben) auf bestimmte Einkommensarten. Hier kann es sich lohnen, nach Anlagemöglichkeiten zu suchen.
  • Steuerfreibeträge ausschöpfen: In manchen Ländern gibt es Freibeträge, bis zu denen Einkommen steuerfrei bleibt. Informiere dich über die Möglichkeiten und nutze sie aus.

Beachte jedoch, dass Steuervermeidung legal sein muss. Es ist immer ratsam, sich von einem Steuerberater beraten zu lassen, um sicherzustellen, dass alle Maßnahmen im Einklang mit dem geltenden Recht stehen und um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

In welchen Ländern gibt es keine Quellensteuer?

In der Tat gibt es einige Länder, die Investoren durch das Nichterheben von Quellensteuer auf Zinserträge entgegenkommen. Hier sind einige dieser Länder, die du in Betracht ziehen könntest:

Tabelle: Länder ohne Quellensteuer auf Zinserträge
LandQuellensteuer auf Zinserträge
Großbritannien0%
Irland0%
Estland0%
Liechtenstein0%

Diese Länder bieten eine attraktive Option für Anleger, die ihre Rendite maximieren möchten. Aber es ist wichtig, das Gesamtbild zu betrachten. Neben der Quellensteuer solltest du auch die Stabilität des Landes, die Zuverlässigkeit der Banken und die angebotenen Zinssätze berücksichtigen.

Kann man Quellensteuer von der Steuer absetzen?

Die Quellensteuer kann unter bestimmten Umständen und abhängig von den steuerlichen Regelungen des jeweiligen Wohnsitzlandes des Anlegers möglicherweise von der Steuer abgesetzt werden kann.

In vielen Fällen kann die gezahlte Quellensteuer tatsächlich von der Steuer abgesetzt oder angerechnet werden. Dies hängt jedoch von den Steuergesetzen deines Wohnsitzlandes ab. In der Regel soll dies eine Doppelbesteuerung vermeiden.

Es ist immer ratsam, sich diesbezüglich von einem Steuerberater beraten zu lassen, um sicherzustellen, dass alle Möglichkeiten zur Steuerminderung ausgeschöpft werden

FAQ

Kann man die Quellensteuer umgehen?

Eine rechtmäßige Minderung der Quellensteuer kann durch Nutzung von Doppelbesteuerungsabkommen und anderen legalen Mitteln erreicht werden.

Wo zahlt man keine Quellensteuer?

Es gibt Länder, in denen keine Quellensteuer erhoben wird, darunter einige europäische Staaten wie Irland oder Estland sowie Nicht-EU-Länder wie die Bahamas und Bahrain. Eine sorgfältige Prüfung der steuerlichen Regelungen ist jedoch ratsam.

Was passiert wenn ich ausländische Zinsen nicht angebe?

Bei Nichtangabe ausländischer Zinsen kann es zu steuerrechtlichen Konsequenzen und Strafen kommen. Es wird dringend empfohlen, alle Einkünfte korrekt anzugeben und die Unterstützung eines Steuerberaters in Anspruch zu nehmen, um die Einhaltung aller steuerlichen Pflichten sicherzustellen.

 

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