Der Zinseszinseffekt – Das 8. Weltwunder

Um langfristig Vermögen aufzubauen ist der Zinseszins bzw. der sogenannte Zinseszinseffekt von essenzieller Bedeutung.

Albert Einstein sagte einst, dass die Kraft des Zinseszinses die stärkste Kraft im Universum ist und bezeichnete den Zinseszinseffekt als achtes Weltwunder. Auch für Warren Buffett, den erfolgreichsten Investor aller Zeiten, ist der Zinseszins der wichtige Erfolgsfaktor beim Investieren.

Diese Zauberformel ist allerdings nicht nur Intellektuellen und Milliardären vorbehalten. Auch „Normalbürger“ wie du und ich können bereits mit kleinen Summen vom Zinseszinseffekt profitieren und mit seiner Hilfe ein beträchtliches Vermögen aufbauen.

In diesem Beitrag erfährst du, wie der Zinseszinseffekt funktioniert. Ich zeige dir anhand eines Beispiels, wie sich Zinseszinsen berechnen und wie du den Effekt konkret für dich nutzen kannst.

1. Was ist der Zinseszinseffekt?

Der Zinseszins entsteht, wenn Zinsen für einen Anleger weitere Zinsen generieren.

Der Zinseszinseffekt beinhaltet die grundlegende Überlegung nicht nur sein ursprünglich investiertes Geld, sondern auch die darauf erhaltenen Zinsen „für sich arbeiten zu lassen“. Dies geschieht indem ein Anleger die Zinsen, nachdem sie ihm ausgezahlt wurden, wieder investiert und diese wieder Zinsen generieren.

Der Zinseszins ist das wichtigste Grundprinzip, wenn es um den Vermögensaufbau bzw. das Investieren geht. Durch das regelmäßige Reinvestieren der Zinsen wächst auch das investierte Kapital und es kommt zu einem immer schnelleren Wachstum des Geldes.

Mit anderen Worten: Wenn du den Zinseszinseffekt für dich nutzt, wirst du viel schneller Vermögen aufbauen.

Obwohl das Prinzip des Zinseszinseffekts simpel ist, entzieht er sich häufig der menschlichen Vorstellungskraft. Das liegt daran, dass die meisten Menschen in linearen Bahnen bzw. linearem Wachstum denken. Sie unterstellen, dass Dinge immer im gleichen linearen Verhältnis zueinander stehen.

Bei linearem Wachstum erhalten Anleger auf ein investiertes Kapital jährlich Zinsen in gleichbleibender Höhe. Dabei wird eine Wiederanlage der Zinsen, die Jahr für Jahr zu noch höheren Zinsen führt, nicht berücksichtigt.

Dies ist beim Zinseszins grundlegend anders. Hier spielt die Wiederanlage der Zinsen die zentrale Rolle. Durch das kontinuierliche Reinvestieren der Zinsen basiert der Zinseszinseffekt, mathematisch betrachtet, nicht auf einer linearen Funktion, sondern auf exponentiellem Wachstum. Hierdurch steigern sich die Zinsen Jahr für Jahr.

Lass uns den Zinseszinseffekt gleich anhand eines simplen Beispiels verdeutlichen, nachdem wir einen kurzen Blick auf die Zinseszinsformel geworfen haben.

2. Was ist die Zinseszinsformel?

Mit Hilfe der Zinseszinsformel kannst du errechnen, wie hoch dein Endkapital zu einem bestimmten Zeitpunkt ist, wenn du dein Startkapital und dessen Zinsen bzw. Erträge mit einem bestimmten Zinssatz über die Laufzeit verzinst.

Zinseszinsformel

Mit Hilfe der Zinseszinsformel kannst du errechnen, wie hoch dein Endkapital zu einem bestimmten Zeitpunkt ist, wenn du dein Startkapital und dessen Zinsen bzw. Erträge mit einem bestimmten Zinssatz über die Laufzeit verzinst.
Zinseszinsformel

Kn = Endkapital zum Zeitpunkt n
K0 = Startkapital zum Zeitpunkt 0
n = Laufzeit
p = Zinssatz bzw. Rendite

Die Formel sieht im ersten Moment etwas kryptisch aus. Ihre Funktionsweise lässt sich allerdings relativ einfach anhand eines Zahlenbeispiels erläutern.

Tipp
Unter
www.zinsen-berechnen.de findest du einen kostenlosen Rechner mit dessen Hilfe du einfach und schnell eigene Berechnungen zum Zinseszins machen kannst.

3. Den Zinseszinseffekt einfach berechnen – Am Beispiel eines ETFs

Du hast dir 10.000 € (K0) angespart, die du nun investieren willst. Deine Wahl fällt nach einiger Recherche im Internet auf den MSCI World ETF, der viele Aktien aus der ganzen Welt beinhaltet.

Für unsere Rechnung nehmen wir an, dass der ETF eine jährliche Rendite (p) von 7% p.a. erwirtschaftet, seine Erträge jährlich ausschüttet werden und du das Geld über 25 Jahre (n) anlegst.

Du hast die Wahl, deine Erträge direkt zu reinvestieren (Option 1) oder deine Erträge nicht zu reinvestieren (Option 2) und stattdessen z. B. auf dem Konto liegen zu lassen.

Schauen wir uns, wie sich dein Kapital über die Laufzeit verhält.

Option 1 – Erträge werden reinvestiert

JahrKapitalErträge
110.700 €700 €
211.449 €749 €
312.250 €801 €
413.107 €857 €
514.025 €917 €
1019.671 €1.286 €
1527.590 €1.804 €
2038.696 €2.531 €
2554.274 €3.550 €

Wenn du die ausgeschütteten Erträge fleißig wiederanlegst, erhöhen sich Jahr für Jahr auch deine Erträge. Anfänglich sind die Steigerungen der Erträge noch nicht wirklich groß. Aber mit der Zeit generiert dein Geld immer mehr neues Geld.

Nach 10 Jahren hat sich dein Startkapitel rechnerisch bereits fast verdoppelt. Nach 20 Jahren bereits fast vervierfacht. Nach 25 Jahren hast du durch kontinuierliches Reinvestieren deiner Erträge aus 10.000 € Startkapital über 54.000 € gemacht.

Warren Buffett spricht im Zusammenhang mit dem Zinseszins metaphorisch auch von einem Schneeball, der einmal ins Rollen gebracht, immer größer wird und eine unaufhaltsame finanzielle Kraft entwickelt.

Wie aber sieht es bei Option 2 aus, bei der du deine Erträge nicht reinvestiert hast?

Option 2 – Erträge werden nicht reinvestiert

JahrKapitalErträge
110.700 €700 €
211.400 €700 €
312.100 €700 €
412.800 €700 €
513.500 €700 €
1017.000 €700
1520.500€700 €
2024.000€700 €
2527.500 €700 €

Solltest du dich dafür entscheiden, deine Erträge nicht wieder anzulegen, so dauert es fast 15 Jahre, bis sich dein Startkapital verdoppelt hat. Nach 25 Jahren hast du auch als Endkapital auch „nur“ 27.500 €.

Die Grafik veranschaulicht den gravierenden Unterschied zwischen linearem Wachstum und exponentiellem Wachstums bzw. dem Zinseszinseffekt.

Diese Grafik zeigt den Unterschied zwischen linearem Wachstum und exponentiellem Wachstum bzw. Zinseszinseffekt über eine Laufzeit von 25 Jahren
Zinseszinseffekt vs. Lineares Wachstum

Im Falle der Wiederanlage deiner Erträge, hast du durch den Zinseszinseffekt am Ende der Laufzeit doppelt so viel Kapital zur Verfügung, als wenn du dein Geld nicht wiederanlegst. Aus diesem Grund ist es zur Steigerung der Geschwindigkeit deines Vermögensaufbaus unabdingbar, nicht nur dein Geld, sondern auch dessen Erträge zu investieren.

Welche Anlageformen sich zur Ausnutzung des Zinseszinseffekt am besten nutzen lassen und welche du vermeiden solltest, wenn du vom Zinseszinseffekt profitieren willst, klären wir gleich.

4. Welche Faktoren beeinflussen den Zinseszinseffekt?

Es gibt vier Faktoren, die den Zinseszinseffekt bei der Geldanlage beeinflussen: Das investierte Kapital, die Laufzeit, der Zinssatz bzw. die Rendite und der Zeitpunkt der Ausschüttungen.

4.1 Kapital

Leitsatz

Je mehr du investierst, desto mehr wirst du am Ende auch rausbekommen.

Klingt logisch, oder?

Du musst dein Kapital allerdings nicht zwangsläufig am Anfang investieren, sondern kannst das investierte Kapital z. B. auch monatlich über einen Sparplan erhöhen. Für viele Menschen sind Sparpläne aufgrund der monatlichen Gehaltszahlung ein praktischer Weg, um zu investieren. Auf diese Weise kannst du wunderbar vom Zinseszinseffekt profitieren.

Wenn du ab deinem 30. Lebensjahr monatlich 100 € über einen Sparplan in einen ETF mit einer Rendite von 7% p.a. investiert und die Erträge laufend reinvestierst, werden daraus bis zu deinem 65. Lebensjahr ca. 170.000 €. Eine nette Aufstockung deiner Rente.

4.2 Laufzeit

Leitsatz

Je früher du mit dem investieren anfängst, desto mehr profitierst du vom Zinseszinseffekt.

Die Laufzeit der Investition ist ein wesentlicher Faktor, der von vielen Menschen unterschätzt wird. Es macht einen erheblichen Unterschied, ob du bereits mit 20 Jahren mit dem Investieren beginnst oder erst mit 40 Jahren.

Der Einfluss der Laufzeit auf den Zinseszinseffekt wird in dieser Grafik dargestellt.
Einfluss Laufzeit auf Zinseszinseffekt

Der Graph verdeutlicht den Einfluss der Laufzeit auf dein Endkapital. Aus einer einmaligen Anlagesumme von 10.000 € werden, bei einer Rendite von 7% p.a., nach 20 Jahren ca. 38.000 €. Nach 40 Jahren, also der doppelten Laufzeit, ist dein Endkapital mit 150.000 € allerdings fast vier Mal so hoch.

Hieran wird deutlich, wie stark die Erträge über die Laufzeit steigen. Der Anstieg der Kurve wird mit zunehmender Laufzeit immer steiler. Dies ist ein Phänomen, welches für viele Menschen aufgrund der linearen Denkweise nicht nachvollziehbar ist.

4.3 Zinssatz bzw. Rendite

Leitsatz

Je höher die Verzinsung bzw. Rendite deiner Investition ist, desto höher ist dein Endkapital.

Auch diese Argumentation erscheint intuitiv logisch.

Der Einfluss der Rendite auf den Zinseszinseffekt wird in dieser Grafik dargestellt.
Einfluss Rendite auf Zinseszinseffekt

Und auch der Blick auf die Graphen untermauert diese These. Aus einem Startkapital von 10.000 € ergaben sich über eine Laufzeit von 40 Jahren bei unterschiedlichen Zinssätzen folgende Endbeträge:

Zinsatz p.a.Endkapital
2%ca. 23.000 €
5%ca. 70.000 €
7%ca. 150.000 €

Aber: Mit einem höheren Zinssatz geht auch meist ein höheres Risiko einher.

Das Beispiel macht jedoch deutlich, dass sich das Eingehen eines kalkulierbaren Risikos wie z. B. bei einem Investment in einen ETF mit einer Rendite von 7% p.a., gegenüber einer im Risiko geringeren Anlage, die allerdings nur 2% p.a. Rendite erwirtschaftet, durchaus lohnt.

4.4 Zeitpunkt der Ausschüttung

Leitsatz

Je häufiger die Erträge aus einer Investition ausgeschüttet werden, desto höher ist die effektive Verzinsung.

Ein weiterer Faktor, der den Zinseszinseffekt beeinflusst, allerdings nicht so einen starken Einfluss hat wie die vorangegangenen Faktoren, ist der Zeitpunkt der Ausschüttung.

Manche Aktien oder ETFs schütten ihre Erträge nicht jährlich, sondern quartalsweise aus. So schüttet z. B. der Vanguard All-World, in den wir investieren, 4x pro Jahr Erträge aus.

Durch die häufigeren unterjährigen Ausschüttungen können die Erträge schneller wieder reinvestiert werden und somit frühzeitig weitere Erträge generieren. Hierdurch erhöht sich die effektive Verzinsung deiner Investition und somit auch der Zinseszinseffekt.

5. Wie du den Zinseszinseffekt in der Praxis für dich nutzen kannst

Genug der Theorie! Wie kannst du in deinem Leben vom Zinseszins profitieren?

Aus dem Vorangegangen lassen sich folgende 5 Bedingungen ableiten, die gegeben sein müssen, damit du maximal vom Zinseszinseffekt profitieren kannst.

1) Investiere möglichst viel Geld und investiere regelmäßig

Auch beim Zinseszinseffekt gilt: Viel hilft viel!

Das bedeutet nicht, dass du dein gesamtes Geld investieren solltest. Über eine Notreserve von 3-6 Monatsgehältern solltest du zu jedem Zeitpunkt deines Lebens verfügen. Lies hierzu gerne meinen Beitrag zu finanziellen Gewohnheiten.

Dennoch ist die Höhe des investierten Kapitals eine der entscheidenden Faktoren, die dein Endkapital bestimmen.

Auch wenn dir du aktuell kein Kapital zur Geldanlage angespart hast, kannst du z. B. durch monatliches oder quartalsweises Investieren vom Zinseszinseffekt profitieren.

2) Reinvestiere die Zinsen bzw. Erträge umgehend

Ohne die Wiederanlage der Zinsen bzw. Erträge entsteht kein Zinseszinseffekt!

Leg die Ausschüttungen aus deinem Investments umgehend wieder an. Sollte dir das zu viel Aufwand sein, so kannst du dich vorab für Investmentprodukte entscheiden, die diese Wiederanlage der Ausschüttungen (sog. Thesaurierung) für dich übernehmen. Dies kann z. B. ein thesaurierender ETF sein.

3) Fang so früh wie möglich mit dem Investieren an

Beim Zinseszinseffekt ist die Zeit dein Freund. Und beim Vermögensaufbau zählt jedes einzelne Jahr. Fang deshalb lieber heute als morgen mit dem Investieren an!

4) Nutze renditestarke Investments

Risikoarme Anlagemöglichkeiten wie das Sparbuch, Tagesgeldkonto und Staatsanleihen bieten zwar Sicherheit, allerdings kaum Rendite.

Wenn du vom Zinseszinseffekt profitieren willst, dann solltest du renditestarke Anlageklassen bevorzugen. Dies können z. B. Aktien, ETFs, P2P-Kredite etc. sein.

Mache dir allerdings vorher bewusst, dass eine höhere Rendite meist auch mit einem höheren Risiko einhergeht. Es ist ebenfalls ratsam, wenn du deine Investments über verschiedene Anlageklassen und Laufzeiten streust. So verringerst du dein Risiko.

5) Nutze häufigere Ausschüttungen

Wenn dir zwei identische Finanzprodukte zur Verfügung stehen, die sich nur in der Anzahl der Ausschüttungen unterscheiden, dann ist es sinnvoll das Produkt mit den häufigeren Ausschüttungen zu wählen.

Auf diese Weise erwirtschaftest du eine höhere effektive Verzinsung und kannst stärker vom Zinseszinseffekt profitieren.

6. FAQ

6.1 Wann greift der Zinseszinseffekt?

Der Zinseszinseffekt greift mathematisch betrachtet ab dem ersten Jahr der Wiederanlage der Erträge. Zu einem steilen Anstieg der „Kurve“ kommt es abhängig vom Zinssatz jedoch meist erst nach Jahrzehnten.

6.2 Wie funktioniert der Zinseszins bei Aktien?

Viele Aktien schütten jährlich oder sogar quartalsweise Dividenden aus. Durch die kontinuierliche Wiederanlage der Dividenden kannst du mit Aktien einen lukrativen Zinseszinseffekt generieren.

Viele Unternehmen, die sich noch in der Wachstumsphase befinden, verzichten auf regelmäßige Ausschüttungen an ihre Aktionäre und investieren ihren Gewinn stattdessen in den Ausbau des Unternehmens. Hierbei kommt es technisch betrachtet zu einer Wiederanlage der Erträge (Thesaurierung) und somit auch zu einem Zinseszinseffekt.

6.3 Warum gibt es einen Zinseszins?

Der Zinseszins wurde nicht von jemandem erfunden, sondern basiert auf mathematischen Gesetzmäßigkeiten. Durch die regelmäßige Wiederanlage der Erträge über Jahre kommt es zu exponentiellem Wachstum, welches als Zinseszinseffekt bezeichnet wird.

Nutzt du den Zinseszinseffekt bereits für deinen Vermögensaufbau? Falls ja, wie investierst du dein Geld?

Ich freu mich auf deinen Kommentar!

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6 Gedanken zu „Der Zinseszinseffekt – Das 8. Weltwunder“

  1. Hallo Stefan, gut zusammengefasst! Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass der Zinseszins dennoch kein „Free Lunch“ ist, da die Gesamtinvestition – anders als bei Ausschüttung – dem Marktrisiko ausgesetzt bleibt. Zwar ist die dafür zu erwartende Prämie langfristig natürlich positiv, aber in der realen Welt anders als im Excel-Sheet nicht wirklich sicher, sodass es kein „Wunder“ im eigentlichen Sinn ist. Übrigens, das Zitat von Einstein ist sehr wahrscheinlich nicht korrekt: https://quoteinvestigator.com/2011/10/31/compound-interest/

    Antworten
    • Hey Marko,

      danke für deinen Kommentar!
      Stimmt, ein Free Lunch ist der Zinseszins nicht. Jeder Anleger muss für sich selber entscheiden, ob er bereit ist die bisherigen Erträge auch weiterhin dem Marktrisiko auszusetzen. Wobei diese grundsätzliche Abwägung immer im Vorfeld einer Investition getroffen werden sollte.

      Ja, ich hatte darüber gelesen, dass nicht ganz klar ist, ob Einstein die Aussagen wirklich getätigt hat. Ändert für mich dennoch nichts an der Richtigkeit der Aussagen. 😉

      Ich wünsch dir nen schönen Sonntag!

      Antworten
    • Hey Uwe,

      danke für das Lob! Du kannst den Artikel gerne teilen, wenn du der Meinung bist, dass er gut ist 😉

      Gruß Stefan

      Antworten

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