Unverhofft war der Juli, finanziell betrachtet, der beste Monat des bisherigen Jahres. Unverhofft deshalb, weil eine Sonderzahlung und eine Kostenrückerstattung für ein deutlich erhöhtes Einkommen gesorgt haben. Wir konnten im Juli einmal mehr über die Hälfte unseres Einkommens sparen. 🙂 

Ansonsten liegt mein Fokus aktuell auf der Entwicklung der Geldarchitekten-Finanztools. Hierfür suche ich noch Beta-Tester. Hast du Bock einer dieser Beta-Tester für meine Tools zu sein? Es lohnt sich für dich!
Hier sind die Infos dazu. 

Alle Zahlen aus dem letzten Monat folgen jetzt. Los geht’s! 

Inhalt

1. Urlaub & Homeoffice-Umbau

Der Juli stand, ähnlich wie der Juni, ganz im Zeichen der Freizeit. 🙂

Anfang des Monats ging es für Janina und mich in einen zweiten 5-tägigen Kurzurlaub in ein Weinanbaugebiet nach Brauneberg an der Mosel. Nachdem wir im Juni schon kurzfristig in Den Haag Urlaub gemacht hatten, war dieser Trip eine weitere, nahe liegende Corona-Urlaubsalternative.

Janina, die in unserer Beziehung der Urlaubs-Guide ist, hatte sich vorab über die schöne Gegend in und um Brauneberg erkundigt. Was soll ich sagen, der Urlaub war mal wieder ein Volltreffer und genau nach meinem Geschmack. 

Wir sind bei Familie Bastian auf einem tollen Weingut mitten in den Weinbergen von Brauneberg untergekommen. Von unserer Terrasse aus waren es nur wenige Meter bis zu den Weinreben. Den Gedanken, dass der abendliche Wein direkt aus den Trauben vor der eigenen Tür kommt, fand ich einfach nur genial. Es war mega nett im Weingut Bastian, der Wein war super und die Unterkunft ist top modern. 

Ansonsten war es wieder ein Urlaub nach dem Motto: Aktive Erholung. Wir sind viel gewandert, Rad gefahren und haben Trier besucht.

Entgegen einer Metropole wie Hamburg sind die kleinen Dörfer im Weinanbaugebiet wirklich sehr beschaulich und teilweise in der Zeit stehen geblieben. Es ist dort viel weniger hektisch und man sieht echt überall nur grüne Natur. Da kommt man von ganz alleine auf andere Gedanken.

Achso, der Trip hat insgesamt knapp 1.000 € gekostet. Wir haben aber auch für über 100 € Wein eingekauft. 

Ansonsten habe ich im Juli endlich eine Sache durchgezogen, die ich schon ewig auf meiner To-Do Liste stehen hatte. Ich hab mir endlich einen höhenverstellbaren Schreibtisch bei IKEA gekauft.

Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber ich hab mir mit 34 Jahren das erste Mal in meinem Leben einen eigenen Schreibtisch gekauft. Ich saß bis zuletzt noch an meinem Kinderschreibtisch, den mir meine Eltern mit 8 Jahren oder so gekauft haben. 😀 

Ich bin bei solchen Veränderungen echt nostalgisch, aber nach 4 Monaten am Stück Corona-Homeoffice an einem Schreibtisch für ein Kleinkind war Feierabend. Im Nachhinein weiß ich nicht so ganz, wieso ich so lange gewartet habe. Der neue Tisch ist echt der Hammer und er hat nur knapp 300 € gekostet. 

Eine echte Wohltat für den Körper!

Janina war direkt neidisch auf die neue Errungenschaft, weshalb wir ihr den identischen Schreibtisch auch gekauft haben. Manchmal braucht es halt nur einen Anstoß, damit sich Dinge verändern. 🙂

Die Schreibtische haben wir zudem noch von alten Geldgeschenken gekauft, sodass sie nicht mal unseren monatlichen Haushaltsreport betroffen haben.

2. Haushaltszahlen & Investments 07/2020

Info
Du willst detaillierte Zusatzinformationen über unsere Einnahmen und Ausgaben?
Dann schau mal in den Haushaltsreport aus dem Januar 2020. Hier findest du einen umfassenden Bericht mit allen Details.

Willst mehr über meine Zahlen und Ziele aus diesem Jahr erfahren? 
Dann guck dir am besten die Übersichtsseite für meine Zahlen und Ziele 2020 an.

2.1 Einkommenssituation 07/2020

Im Juli lag unser Haushaltseinkommen bei 6.840 €Das ist wirklich ein wahnsinnig hoher Wert, der weit über dem Planwert liegt. Begünstigt wurde das hohe Einkommen durch zwei Sondereffekte. 

Gehalt

Corona-bedingt sind wir nicht mehr davon ausgegangen, dass es in diesem Jahr Sondervergütungen aus unseren Jobs gibt. Allerdings gab es in diesem Monat doch eine Extrazahlung von knapp 850 € netto.  

Das freut uns natürlich sehr und zeigt uns einmal mehr, in welch einer Luxussituation wir uns befinden.

Kapitalerträge

Unsere Investitionen in P2P-Kredite bei den Plattformen Bondora*, Mintos* und Twino warfen 33 € an Zinsen ab. Die Zinsen wurden, wie immer, direkt reinvestiert, damit der Zinseszinseffekt voll wirken kann.

Aus unserem FTSE All-World ETF gab es in diesem Monat keine Ausschüttung.  

Stattdessen habe ich für meine Anteile bei unserer örtlichen Baugenossenschaft im Juli 78 € netto kassiert.  Weil ich diese Genossenschaftanteile gar nicht mehr so recht auf dem Schirm habe, freut es ich mich Jahr für Jahr umso mehr, wenn es hier die Ausschüttung gibt. 

Sonstiges

Durch die Rückzahlung einer Sonderumlage aus 2018 für unsere eigengenutzte Wohnung kamen noch einmal zusätzlich 494 € in die Kasse. Das Geld hatten wir gedanklich schon abgeschrieben, was den Geldsegen umso erfreulicher macht. 🙂 

2.2 Ausgabensituation 07/2020

Im Juli lagen unsere Gesamtausgaben bei insgesamt 3.665 €. Damit liegen wir 138 € über unserem Budget.

In diesem Monat haben wir es für unsere Verhältnisse echt krachen lassen. 

Wir haben uns Tickets für das Avril Lavigne Konzert in Hamburg in 2021 für 116 € gekauft und waren zudem 3 x im Restaurant. Macht summa summarum 294 € für Freizeit&Hobby. 

Mit diesem Kostenfaktor ist die Abweichung zu unserem Budget auch schon erklärt. Ansonsten gab’s, neben corona-bedingt weiterhin niedrigen Ausgaben für Mobilität, keine bemerkenswerten Sachen. 

2.3 Kennzahlen und Investments 07/2020

Kennzahlen

Unsere Nettosparquote lag im Juli bei überragenden 52,4%. Insgesamt blieb damit ein Nettosparbetrag von 3.583 € bei uns über. Dies sind fast 1.200 € mehr als unser Ziel. 

Ein tolles Ergebnis für diesen Monat, das unser Nettovermögen weiter steigen lässt und unser passives Einkommen erhöht, weil wir die Kohle natürlich wie immer investieren…

Investments

Bei den Investments gilt weiter die Devise: Keep it simple! 

Anders gesagt, wir haben diesen Monat 3.122 € aus unserem Einkommen über unseren DKB Broker* per Sparplan in den FTSE All-World ETF vom Anbieter Vanguard investiert. 

Die Grafik zeigt unsere kumulierten Investments aus unserem Gehalt über das Jahr 2020. 

3. Entwicklung Blog 07/2020

Der Blog ist in den letzten zwei Monaten etwas in den Hintergrund gerutscht. Bis auf die beiden Monatsberichte, habe ich relativ wenig für das Projekt „Geldarchitekt“ getan.

Das lag zum einen an den Urlauben, zum anderen aber auch daran, dass ich dem Blog andere soziale Sachen vorgezogen habe. Im Sommer habe ich immer das Gefühl „etwas zu verpassen“, wenn ich neben meinem Full-Time-Job noch zusätzlich stundenlang drinnen vorm Rechner hocke. 

Hier möchte ich für die nächsten Monate aber eine gesündere Mischung aus Blogarbeit vs. andere Freizeitaktivitäten für mich finden. Denn mir ist aufgefallen, dass es mich unzufrieden macht, wenn ich wochenlang nichts für den Blog getan habe. Da können die Freizeitaktivitäten noch so schön sein. 😉 

Fortschritt gibt es halt nur, wenn man Einsatz zeigt. Das zeigen auch die Blogzahlen diesen Monat. 

Auch wenn die Besucherzahlen einen Rückgang zeigen, werde ich sie nicht überbewerten. Zumal ich im letzten Monat auch noch einen Beitrag weniger veröffentlicht habe als sonst.

Ich werde weiter kontinuierlich meinen Content raus bringen und habe mir zudem fest vorgenommen zukünftig auch Social Media Plattformen zu nutzen. 

Im Moment liegt der Fokus allerdings noch auf dem Abschluss des finanziellen Fundaments und der damit verbundenen Entwicklung der Finanztools, was mich nahtlos zu einer wichtigen Frage an dich führt…

4. Bock auf Beta-Tester?

Ich suche noch Versuchskaninchen, die meine Finanztools auf Herz und Nieren prüfen. Die Tools sind:

Mit diesen beiden Excel-Finanztools manage ich seit Jahren erfolgreich unsere Finanzen.

Hast du Bock als Testpilot dabei zu sein?

Dein Vorteil als Beta-Tester: 

Du kriegst die finalen Tools geschenkt. 

Neben den Tools wirst du auch einen ausführlichen Anwendungs-Guide bekommen, der dir die Produkte erklärt. 

Das Einzige, was ich dafür im Gegenzug haben möchte, ist ein Feedback von dir. 

Klingt das interessant für dich?

Dann trag dich einfach in meinen Newsletter ein oder schreib mir eine Mail an stefan@geldarchitekt.de oder über mein Kontaktformular. Ich werde dann aus allen Interessenten 5-10 Beta-Tester auswählen.

Ich freu mich sehr, wenn du dabei bist! 

Ab diesem Monat lasse ich die Beiträge auf meinem Blog in einem neuen Design erscheinen. Das Auge liest schließlich mit 😉 Wie findest du es? 

Lass mir gerne einen Kommentar hier! 

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2 Gedanken zu „Haushaltsreport Juli 2020“

  1. Hallo Stefan,
    wie jeden Monat liest sich dein Block wieder amüsant interessant! Toll, wie transparent du alles hältst. Ich freue mich auf deinen weiteren Content auch in Bezug auf Social Media!
    Gespannte Grüße
    Stefania

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